Hamam
Das Hamam prägt die Badegeschichte im Orient. Dank dem strengen Reinlichkeitsgebot des Islams haben sich diese Bäder schon bei den Osmanen grosser Beliebtheit erfreut.
Verweilen, Waschen und Plaudern in den orientalischen Baderäumen ist ein Genuss weit weg von Hektik und Alltag. Im Hamam nehmen Körper und Geist ein Bad in der milden Wärme und dem sanften Licht.
Ein Besuch im Hamam beginnt im Sogukluk (Warmluftraum)
Das Besondere an diesem Raum ist die gleichmässige, wohlige Strahlungswärme, die von den Wänden, Böden und Sitzflächen ausgeht. Sie dringt ins Innerste des Körpers
Im Kaynak (Sole–Sprudelbad) wirkt wohltuende Rheinfelder Natursole® und lockert, massiert und belebt verspannte Muskeln und Glieder.
Das Hararet (Dampfbad) ist ein angenehmes Schwitzbad. Es fördert die Durchblutung, die Haut wird weich, rein und in idealer Weise auf die nachfolgende Hamam–Massage vorbereitet.
Die Krönung des orientalischen Baderituals und ein einmaliges Erlebnis ist die traditionsreiche Hamam–Massage auf dem warmen, marmornen Nabelstein im Ovmalik (Massageraum). Mit einem Kese (rauer Stoffhandschuh) entfernt der Tellak (Hamam–Meister) Hautschüppchen und Unreinheiten. Danach erzeugt er mit dem Lif (Stoffsack aus Leinen) und Luft allerfeinsten Seifenschaum, umhüllt damit zart den Körper und massiert mit geübten Handgriffen. Die Massage ist nicht im Eintrittspreis inbegriffen.
Etwas ruhen und liegen runden den Hamam–Besuch ab.
Beachten Sie auch die Sendung "Hamam – Orientalische Badekultur ..."
(Tele M1⁄TeleTell, Sept. 2006)


